Teach-In 2018

Teach-In

Einvernehmliche Mehrfachbeziehungen

30. August – 2. September 2018

Gemeinsam nachdenken, miteinander diskutieren, einander verstehen

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Kurzinfo:

Vom 30. August bis zum 02. September 2018 wird unser drittes Teach-In (Lehr-, Diskussions- und Informationsveranstaltung) in 61194 Assenheim bei Friedberg (Oberhessen) stattfinden.
Es richtet sich an alle Interessierten, die Erfahrungen von mindestens einem Jahr in einvernehmlichen Mehrfachbeziehungen haben.

Es wird mehrere spannende Vorträge mit anschließenden moderierten Diskussionen bzw. Gesprächsrunden und noch einige kleinere Formate geben. Natürlich bieten sich außerhalb der Workshopzeiten noch jede Menge Gelegenheiten zum privaten Austausch mit den anderen Teilnehmenden.

Die Veranstaltung ist nicht-kommerziell und wird auf Selbstkostenbasis möglichst minimalistisch gestaltet. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 €, für Einzelzimmer 210€.

Wir möchten Menschen miteinander ins Gespräch bringen und finanzielle Hindernisse möglichst gering halten. Daher ermutigen wir diejenigen, die finanziell gut ausgestattet sind, freiwillig mehr als die angegebenen Beträge zu zahlen. So können wir anderen, die weniger gut die Teilnahmegebühr aufbringen können, mit einem Zuschuss auf Spendenbasis die Möglichkeit geben teilzunehmen.

Es gibt Platz für ca 40 Menschen.

Die Anreise ist am Donnerstag zwischen 16 und 19 Uhr, die Abreise am Sonntag ab 17 Uhr.
Es gibt also drei Übernachtungen (auf Betten in Gästezimmern oder auf Matratzen im Schlafsaal, oder im Einzelzimmer in einer Pension). Mahlzeiten gibt es von Donnerstag Abendessen bis Sonntag Brunch.

Der Aufruf für Beiträge ist hier als pdf zu finden: Call for papers Teach-in-2018

Infos zum Inhalt:

Menschen die in Mehrfachbeziehungen leben sind eine Minderheit. Es gibt kaum Vorbilder und nur wenige Bildungsangebote. Die Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch sind begrenzt. Menschen, die polyamor leben, werden von ihrem Umfeld oft nicht ernstgenommen oder als unmoralisch, neurotisch oder pervers betrachtet. Wir möchten hier den Raum geben, verschiedene relevante Themen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven kennenzulernen, die den eigenen Beziehungsalltag verbessern können.

Infos für Vortragende:

Das Treffen ist als Austauschmöglichkeit unter gleichberechtigten Menschen konzipiert, daher gibt es keine hierarchische Unterteilung in Vortragende und Zuhörende mit unterschiedlichen Rechten und Privilegien. Alle Teilnehmenden, egal ob sie etwas vortragen oder nicht, zahlen sowohl ihre Unterbringung, ihre Verpflegung als auch ihre Anreise selbst. Es gibt auch keine Honorare oder sonstige Vergünstigungen für Vortragende – denn alle Teilnehmenden zahlen ausschließlich für Unterkunft und Verpflegung, niemand zahlt „Eintritt“ oder „Seminargebühren“. Dadurch macht logischerweise auch niemand Gewinn, weder die Veranstaltenden, noch die Vortragenden. Das ist mit Absicht so und soll auch so bleiben, denn es hat sich als Grundlage einer kooperativen und freundlichen Atmosphäre sehr gut bewährt.

Wer einen Vortrag oder Workshop anbieten möchte, kann seine Idee bis zum 1. April einreichen. Wenn sie angenommen wird, brauchen wir bis zum 1. Mai eine ausführliche Beschreibung und bis zum 1. Juli eine grob ausgearbeitete Form und die vorbereitende Lektüre für die Teilnehmenden. Wir unterstützen gern bei Formulierungen, Strukturierung, Formatfindung usw. Nach der Veranstaltung brauchen wir dann eine finale Textfassung für den Tagungsband. Auch hier unterstützen wir gern bei Bedarf. Es wird nichts ohne das ausdrückliche Einverständnis der Vortragenden veröffentlicht. Die Verwendung eines Alias-Namens oder nur des Vornamens ist möglich.

Wer ein kleineres Format wie z. B. eine Posterpräsentation oder etwas ganz anderes machen möchte, kann diese Idee ebenfalls bis zum 1. April einreichen. Wir werden außerhalb der „richtigen“ Workshopzeiten gern noch einige kleinere Formate anbieten. Wir akzeptieren allerdings auch für kleinere Formate nichts automatisch.
Wir beschränken uns auf qualitativ hochwertige Beiträge, bei denen ein Themenbezug zur Veranstaltung klar erkennbar ist.

Wer es für dieses Jahr nicht schafft, aber gern etwas für das darauffolgende Jahr ausbrüten möchte, kann seine Idee gern jederzeit einreichen.

Infos zur Teilnahme:

Das Treffen steht nur Erwachsenen (ab 18 Jahren) mit mindestens einem Jahr Erfahrung in Mehrfachbeziehungen offen. Alle Geschlechter und Orientierungen sind willkommen.
Es wird eine Kinderbetreuung geben, die Kinder werden allerdings nicht am Treffen teilnehmen, sondern in anderen Räumen (im selben Gebäude) betreut. Nur die Mahlzeiten werden gemeinsam stattfinden.

Bei Interesse bitte das Anmeldeformular vollständig ausfüllen (es wird nach der Beziehungshistorie und der Teilnahmemotivation gefragt) und bis zum 01.07.2018 an CloudyFrankfurt@gmail.com schicken. (Es kann allerdings sein, dass die Veranstaltung schon wesentlich früher ausgebucht ist.) Die Teilnahme wird bis spätestens 01. August bestätigt. Bis zum 10. August muss der Teilnahmebeitrag überwiesen werden und ein kurzer Vorstellungstext für die anderen Teilnehmenden eingereicht werden.

Die Anreise am Donnerstag bis 19 Uhr und der Einführungsworkshop am ersten Abend sind die einzigen verpflichtenden Teile der Veranstaltung. Die Teilnahme am Einführungsworkshop ist die Voraussetzung zur Teilnahme an der Veranstaltung, wer erst später anreisen kann, kann leider nicht teilnehmen.

Infos zum Programm:

Vorträge:

  • Grenzen setzen, wahren und respektieren
  • Asexualität – im Allgemeinen und in nichtexklusiven Beziehungskonzepten
  • Wirkmächtigkeit exklusiver Beziehungsvorstellungen – warum es so schwer ist, dann doch nicht eifersüchtig zu sein

Workshops:

  • Polyamore Beziehungsarbeit mit Hilfe der Imago Paartherapie
  • Verantwortlichkeit in Beziehungen – das Spannungsfeld zwischen Autonomie und Verbindlichkeit
  • Schreibworkshop “Meine Poly-Genesis”
  • Kommunikationsübung: „Ich-Botschaften“
  • Polyamorie und Psychotherapie – Wie offen kann ich in einer Psychotherapie über meine polyamoren Erfahrungen reden?
  • Open Space zum Thema: Was hat gefehlt, was sollte vertieft werden?
  • World Café zur Auswertung des Teach-Ins

(Hier gehts zum kompletten Programm 2018!)

Infos zur Veranstaltung:

Die Veranstaltung ist ein reines Vortrags- und Diskussions-Format. Es gibt keine Selbsterfahrungsübungen, keine Körperarbeitworkshops, keine tantrischen Berührungsrituale, keine angeleiteten Orgien und keine Klangschalenmeditation.

Wir wünschen uns von allen eine aktive Teilnahme. Rein passives Zuhören ist nicht vorgesehen. Wir denken, dass die Diskussionen spannender und bereichernder sind, wenn sich alle vorher schon ein paar Gedanken zu den Themen gemacht haben, die sie mit einbringen können.
Deswegen schicken wir im Vorfeld zu einigen Vorträgen einen kleinen Input herum (max. 30 Minuten pro Thema) und würden uns freuen, wenn alle einen Blick darauf werfen. Wer den Eindruck hat, dass diese Texte etwas Neues enthalten, sollte sich näher damit beschäftigen, damit es eine gute gemeinsame Diskussionsgrundlage gibt.

Das Treffen ist eine reine Non-Profit Veranstaltung und weder auf Komfort noch auf Konsum optimiert. Es wird keine Verkaufsstände oder Werbeflächen für kommerzielle Angebote geben – und daher bekommen wir auch kein Sponsoring, Standgebühren oder Werbeeinnahmen. Die Unterbringung und die Mahlzeiten  entsprechen nicht Hotelniveau. Von der Teilnahmegebühr wird rein gar nichts bezahlt außer Lebensmitteln und Raummiete (und ein paar Post-Its, Eddings, und Tesa Poster Strips, die benötigt werden, um die Workshops und Vorträge durchführen zu können).
Da sich auch Menschen mit geringem Einkommen für das Teach-In interessieren, freuen wir uns besonders über gut verdienende Menschen, die freiwillig ein paar Euro mehr bezahlen, um diesen die Teilnahme zu subventionieren.

Das Treffen ist explizit dazu gedacht, andere Menschen mit ähnlichen und andersartigen Lebenskonzepten kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen und zu vernetzen. Das Treffen soll eine offene und kommunikative Atmosphäre haben, die dazu einlädt, Kontakte zu anderen Teilnehmenden zu knüpfen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir fordern dabei aber unbedingt Aufmerksamkeit für die Reaktionen der Gesprächspartner_innen und erwarten respektvolles und grenzwahrendes Verhalten.
Wenn jemand das Verhalten des Gegenübers nicht deuten kann, bitten wir ausdrücklich darum, die betroffenen Personen zu fragen (ob sie z.B. im Moment an einem Gespräch interessiert sind) – und im Zweifel um Zurückhaltung.
Das Treffen ist keine Partnerbörse. Viele Teilnehmende sind nicht auf der Suche nach neuen Partnerschaften oder offen für erotische Bekanntschaften. Aufdringliches Verhalten wird nicht geduldet.

Infos zum Haus:

Das Haus ist nicht rollstuhlgeeignet und derzeit noch ausgesprochen barrierenreich. Da sich die Bauarbeiten länger als geplant hingezogen haben, wird die Veranstaltung auf zwei Etagen (nur durch Treppen zu erreichen) in einem sehr frisch (und teilweise noch nicht ganz fertig) renovierten Haus stattfinden.

Es gibt im Haus 20 Gäste-Betten in 2- und 3-Bett-Zimmern. Es gibt im Haupthaus vier kleine Badezimmer, jeweils mit einer Dusche und einem WC, die alle einzeln abschließbar sind, und zusätzlich noch ein großes, nicht abschließbares Bad mit zwei Waschbecken und zwei Duschen, das als Gemeinschaftsbad dient für Menschen, die keinen Kummer mit Post-Privacy-Badezimmern haben.
Im Nebenhaus gibt es außerdem noch ein Badezimmer und zwei Toiletten.

Es gibt in ca. 400m Entfernung eine Pension mit 10 Einzelzimmern. Wer ein Einzelzimmer braucht, wird dort untergebracht, da es im Haus keine Einzelzimmer gibt. Dadurch sind die Kosten für Teilnehmende im Einzelzimmer deutlich höher – und man muss morgens erstmal den Berg hochmarschieren.

Der Seminarraum ist noch nicht fertig renoviert, dort gibt es nur einen Betonboden und noch keine richtige Heizung, nehmt deshalb bitte zusätzlich zu Hausschuhen für die zivilisierten Gebäudeteile noch bequeme Straßenschuhe für den Seminarraum mit, und  bitte auch eine bequeme Strickjacke oder dergleichen, falls es kühl wird.

 

FAQs:

Was ist denn ein Teach-In?

Eine Lehr-, Diskussions- und Informationsveranstaltung unter Gleichberechtigten, die sich gegenseitig von ihrem Wissensstand in Kenntnis setzen. So ähnlich wie ein Sit-In oder ein Love-In, nur mit Vorträgen und Diskussionen.

Wie anspruchsvoll werden die Vorträge denn?

Man muss keinen Doktortitel vorweisen, um folgen zu können. Bitte die Ankündigungstexte der einzelnen Vorträge durchlesen (noch nicht erhältlich). Für jedes Thema wird kurz vor der Veranstaltung noch etwas Material zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt, Zeitaufwand etwa 30 Minuten pro Thema.

Werden die Vorträge/Diskussionen parallel laufen, oder kann ich an allen teilnehmen?

Die Workshops finden alle nacheinander statt, man kannst also an allen teilnehmen.

Muss ich an allen Vorträgen teilnehmen?

Nein, man kann die Vorträge auswählen, für die man sich interessiert, und sich auch während der Vorträge jederzeit zurückziehen. Es gibt allerdings kein Alternativprogramm. Wir bitten bei den Vorträgen um pünktliches Erscheinen, um die Vortragenden möglichst wenig zu stören. Man darf aber jederzeit gehen, wenn einem danach ist.

Kann ich meine Partner_innen mit anmelden?

Nein. Jedes Anmeldeformular soll nur von einem Menschen – und persönlich – ausgefüllt werden. Wenn es jemandem wichtig ist, die Veranstaltung mit anderen zusammen zu besuchen, dies bitte im Anmeldeformular angeben (und diese Menschen bitten, sich jeweils selbst anzumelden!)

Kann ich meine Kinder mitbringen?

Ja! Wir bitten um eine Mail, wenn daran Interesse besteht. Wir werden eine Kinderbetreuung vor Ort organisieren. Es wird aber etwas kosten müssen.

Die Kinder können nicht an den Vorträgen und Workshops teilnehmen, werden aber bei den Mahlzeiten dabeisein.

Ich bin nicht so gern unter Menschenmengen… kommt das Treffen trotzdem für mich in Frage?

Ja, die meisten der Teilnehmenden fühlen sich eher unwohl in Menschenmengen und ziehen sich gern zurück, wenn sie Pausen brauchen. Es wird von niemandem erwartet, Gruppendinge zu tun oder an etwas teilzunehmen, woran kein Interesse besteht. Es wird voraussichtlich, aufgrund der räumlichen Gegebenheiten, keine allzu große Gruppe; ca 40 Personen, die sich (bis auf die Mahlzeiten und Workshops, für die es je einen relativ großen Raum gibt) auf relativ viel Gebäude verteilen können. Es gibt einige Einzel-Badezimmer, in denen man völlig seine Ruhe hat, und einen kleinen Ruhe-Raum, der zum stillen Entspannen dient.

Geht es dort sehr kuschelig zu?

Nein. Die persönliche Intimsphäre aller Teilnehmenden wird respektiert, es gibt z. B. kein ungefragtes Umarmen oder Anfassen, keine Aufforderungen an körperlichen Aktivitäten teilzunehmen usw. Es ist auch keine Datingveranstaltung und keine erotische oder esoterische Veranstaltung!

Da sich einige der Teilnehmenden bereits gut kennen und lieben, wird es aber durchaus dazu kommen, dass Menschen, die dies miteinander wollen, sich umarmen, kuscheln oder körperliche Zärtlichkeiten teilen. Dies ist auch erlaubt und erwünscht, soll aber niemanden dazu verleiten, sich ungefragt eingeladen zu fühlen oder es mit anderen Menschen, die das gar nicht wollen, gleichzutun.

Wird es veganes Essen geben?

Ja, alle Mahlzeiten werden vegane und vegetarische Varianten haben. Bitte gebt besondere Nahrungsbedürfnisse aller Art im Anmeldeformular an. Eine genauere Abfrage der bevorzugten Ernährung erfolgt dann nach der Teilnahmebestätigung mit einer gesonderten Email. Dort können alle Vorlieben und Abneigungen episch dargelegt werden.

Es gibt außerdem eine große, jederzeit allgemein zugängliche Küche mit Kühlschränken, Mikrowelle und Herd, wo jede*r sich Spezialverpflegung nach den eigenen Bedürfnissen mitbringen, kaltstellen und zubereiten darf. (Diese Sachen sollten allerdings mit den Namen der Besitzenden beschriftet werden, damit sie niemand versehentlich wegfuttert – Klebeband und Edding werden bereitgestellt!)

Es wird außerdem auch Sandwichtoaster geben, in denen man sich jederzeit einen warmen Snack herstellen kann, um dem Hungertod zu entkommen. Auch Wasserkocher und Kaffeemaschinen sind frei zugänglich und dürfen nach Bedarf jederzeit genutzt werden.

Gibt es vor Ort Getränke?

Ja, wir haben Kaffee, diverse Tees, Apfelsaftschorle und Mineralwasser. Diese Getränke kosten nichts extra und sind jederzeit frei zugänglich. Um das Budget schmal halten zu können, gibt es keine anderen Getränke, Ihr könnt Euch aber gern selbst welche mitbringen.

Gibt es vor Ort Süßigkeiten oder Knabbersachen für zwischendurch?

Jein, es wird nur Kekse, Kuchen, Obst und Fruchtjoghurts (auch laktosefreie und vegane) geben. Diese kosten nichts extra und sind jederzeit frei zugänglich. Was sonst noch gebraucht wird bitte selbst mitbringen. Ein großer Supermarkt ist ca. 2 km entfernt, und private Einkaufsbestellungen können am Freitag und Samstag einmal pro Tag aufgegeben werden.

Kann ich später anreisen?

Nein, nicht später als Donnerstag 19 Uhr, damit es ein gemeinsames Kennenlernen und Vorstellen des Verhaltenskodex beim Einführungsworkshop am ersten Abend geben kann. Im Laufe der Veranstaltung noch später Hinzukommende sind erfahrungsgemäß schwerer in die Gruppe zu integrieren und beeinflussen die Atmosphäre der Veranstaltung ungünstig.

Kann ich früher abreisen?

Ja. Wir freuen uns über alle, die bis zur Feedbackrunde bleiben, aber wer früher abreisen will, wird natürlich nicht aufgehalten.

Muss ich übernachten?

Nein. Man kann gerne auch heimfahren oder z.B. in einem Hotel übernachten, das dann selbst gebucht werden muss.

Kann ich ein Einzelzimmer/Doppelzimmer/Dreierzimmer haben?

Es wird im Haus überwiegend 2- und 3-Bett-Zimmer geben. Einzelzimmer wird es nur in der nahegelegenen Pension geben. Dadurch kosten sie erheblich mehr. Wer besondere Wünsche an die Übernachtungsumstände hat, gibt sie bitte im Anmeldeformular an und wir bemühen uns um eine Lösung.

Kann ich zelten?

Nein, es gibt leider kein Außengelände, das dafür geeignet wäre.

Kann ich im Wohnmobil (oder Auto) übernachten?

Ja, eine kleine Anzahl Wagen kann im Hof parken. Es gibt allerdings keine schattigen oder lauschigen Plätze und weder Strom- noch Wasseranschluss. (Ein mitgebrachtes 50m langes Stromkabel kann aber irgendwie durch ein Fenster o.ä. gelegt werden.) Bei Interesse bitte im Anmeldeformular angeben.

Kann ich vor Ort parken?

Ja, am Bahnhof Assenheim sind kostenlose Parkplätze, die benutzt werden können. Auch das Parken auf der Straße ist möglich. Durch das ohrenbetäubende Durchrattern der Züge sind diese Parkplätze allerdings schlecht zum Übernachten geeignet.

Kann ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen?

Ja, der Veranstaltungsort liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Assenheim (Oberhessen).

Darf ich auf der Veranstaltung rauchen?

Nein / Jein – nur draußen. Im Hof gibt es eine „Rauch-Lounge“, wo sich die Süchtigen zum Plausch treffen können. In allen Gebäudeteilen gilt Rauchverbot, also drinnen darf nicht geraucht werden. Das gilt auch für E-Zigaretten.
Das Rauchen direkt vor dem Gebäuden ist ebenfalls zu unterlassen, also im überdachten Türbereich, auf der Terrasse, auf Balkonen und vor oder in Fenstern und Balkontüren gibt ebenfalls Rauchverbot.

Darf ich auf der Veranstaltung fotografieren?

Grundsätzlich nein, ausgenommen alle auf dem Bild befindlichen Menschen haben explizit zugestimmt.

Gibt es WLAN?

Ja, das Passwort gibt es dann vor Ort. Der Mobilfunkempfang ist auch ziemlich gut.

Ich kann nicht überweisen, kann ich auch anders zahlen?

Ja – Briefe mit Bargeld, die bis zum 1. August bei mir eingehen, werden entgegengenommen. Interessierte aus der Schweiz ohne deutsches Konto können mich für alternative Bezahlwege anmailen. Ansonsten bitte das Geld entweder bis zum 1. August in bar übergeben oder einen befreundeten Menschen bitten, die Überweisung zu tätigen.

Kann ich auch einen geringeren Teilnahmebeitrag zahlen?

Pauschal reduzierte Beiträge gibt es nicht. Der Teilnahmebeitrag ist fest, unabhängig davon wie viel jemand isst und wie viele Workshops man besucht. Wer sich den Betrag nicht leisten kann, kann trotzdem eine Anmeldung schicken und dazuschreiben, wie viel bezahlt werden kann. Wenn andere Teilnehmende genug spenden, bekommen auch solche Anmeldungen eine Zusage.

Kann ich auch teilnehmen, obwohl ich noch kein Jahr Mehrfachbeziehungserfahrung habe?

Nein. Es gibt etliche Polyamorie-Veranstaltungen, auf denen auch Anfänger_innen und Interessierte herzlich willkommen sind, z. B. die dreimal im Jahr stattfindenden PAN-Treffen mit bis zu 150 Teilnehmenden (https://treffen.polyamory.de/polytreffen) , das zweimal im Jahr stattfindende Junge Poly Zelten mit ca. 40 Teilnehmenden, (treffen.polyamory.de/de-3-junges-poly-zelten-2017), und der sechsmal im Jahr stattfindende Poly-Raum mit ca. 20 Teilnehmenden (polytreffgruenstadt.wordpress.com/polyraum).

Im nächsten Jahr, wenn dann ein Jahr lang in Mehrfachbeziehungen gelebt wurde, ist man herzlich willkommen.

Wenn aufgrund besonderer Beziehungskonstellationen Zweifel darüber bestehen, ob die gemachten Erfahrungen „gelten“: Diese sollen im Anmeldeformular beschrieben werden und wir geben entsprechend Rückmeldung. Es ist auch möglich, in einer kurzen Mail vorab zu fragen, ob die eigene Konstellation die Kriterien erfüllt; Den meisten Menschen, die bisher nachgefragt haben, konnten wir positiv antworten.

Wem das Teach-In Programm besonders gut gefällt, kann die Inhalte der Vorträge im Nachgang in unserem Tagungsband nachlesen. Dieser wird kostenlos im Internet als pdf veröffentlicht. Wer ein gedrucktes Exemplar für ca. 12 € haben möchte, schreibt eine Mail an CloudyFrankfurt@gmail.com.

Was passiert mit liegen gelassenen Sachen nach der Veranstaltung (Fundgegenstände)?

Bitte melden, wenn etwas fehlt, wir versuchen es zu finden und den Besitzern (z. B. gegen Porto) wieder zukommen zu lassen.

Wie war denn das Teach-In 2016 und 2017?

Die Info-Seite von 2016 ist hier. Die Info-Seite von 2017 ist hier.

Und wie fanden es denn die Leute so, die da waren?

Hier sind einige Berichte echter Teilnehmender mit Kontaktadressen für Nachfragen:

„Inspirierende Vorträge, viele gute Diskussionsbeiträge. Erfreulich kleiner Creep-Faktor. Gespräche mit spannenden Menschen, Pyjamaparty mit vertrauten, nicht so vertrauten und völlig fremden Leuten (die sich alle freundlich und respektvoll verhalten haben). Ein Bad ohne Tür (dafür mit Vorhang), in dem ich trotzdem nicht gestört wurde. Mehr leckerer Kuchen als ich jemals in so kurzer Zeit essen könnte. Immer eine Kaffeetasse in der Hand. Dichtes und straff organisiertes Programm – manchmal musste ich mich ausklinken, weil ich nicht mehr aufnahmefähig war. Irgendwie hab ich es auch noch geschafft, während des Wochenendes ein Buch zu lesen. Danach war ich mental erschöpft und hätte gerne noch einen Tag Urlaub gemacht. Ich kann das Teach-in sehr empfehlen!“
LoreAna.Ng@gmx.de

„Im September 2016 habe ich beim Teach-In ‚Einvernehmliche Mehrfachbeziehungen‘ teilgenommen. Dieses ungewöhnliche Format machte seinem Namen alle Ehre. Selten habe ich in so lockerer Atmosphäre so hochkarätige Inputs erlebt. Die Vortragsthemen waren gut gemischt und von der ersten bis zur letzten Ausführung jedes auf seine Art spannend. Auch die Mischung sowie die Abfolge der unterschiedlichen Themen und Darbietungsarten war sehr gelungen.
Neben den vielen kulinarischen Genüssen fand ich die Essenspausen bereichernd, denn es gab an den verschiedenen Tischen immer Gelegenheiten zu den Themen oder aber einfach nur so ins Gespräch zu kommen. Ich habe interessante Leute getroffen und mich in der bunten Mischung von Menschen und Themen sehr wohl gefühlt. Dass die Tagung auf einer Baustelle stattfand, habe ich, vielleicht auch wegen des guten Essens- und Aufräumservices, gar nicht so richtig wahrgenommen. Mir hat die improvisierte Umgebung gut gefallen. Manchmal ist es ja genau so eine Mischung aus dynamischer Einfachheit, unfertigen Arrangements und gemeinsamer Themen, die Nähe und Kooperation in einer Gruppe leichter möglich macht. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das nächste Teach-In ‚Einvernehmliche Mehrfachbeziehungen‘ in Assenheim.“
Simone – herz-und-verstand@gmx.de

„Im letzten Jahr war ich auf dem ersten Teach-In zu einvernehmlichen Mehrfachbeziehungen in Assenheim. Da ich Cloudy und ihre Art, an Dinge heranzugehen, schon länger kenne, war mir klar, dass es eine gute Veranstaltung werden würde. Meine Erwartungen wurden allerdings sogar übertroffen. Ich fühle mich mit fremden Menschen nicht unbedingt wohl, so kam mir sehr entgegen, dass die Teilnehmenden sorgfältig ausgewählt waren und so wirklich sehr gut zusammen passten. Die Stimmung war entspannt, gesellig und informativ, ohne zu stressen oder zu verunsichern. Anders als auf manchen Polyveranstaltungen war wirklich niemand in der Runde, der „baggerte“, um Aufmerksamkeit buhlte oder der Meinung war, derjenige zu sein, der mehr weiß als die anderen. Die Gruppe war sehr ausgeglichen; die mit mehr Erfahrung ließen die anderen gern an ihrem Wissen teilhaben, ohne als Besserwisser zu erscheinen. Wer viel fragte, wurde nicht wie ein „ahnungsloser Anfänger“ behandelt.
Die Workshops waren sehr unterschiedlich und teilweise so voller interessanter Informationen, dass ich heute – ein halbes Jahr später – immer noch gern darüber nachdenke, diskutiere und es weitergebe. Natürlich waren sie mal besser und mal nicht so gelungen vorgetragen, da die Vortragenden mehr oder weniger Erfahrung darin hatten, Vorträge zu halten. Aber es war nie langweilig, immer informativ und vor allem auch immer unterhaltsam. Besonders beeindruckt hat mich, dass wirklich auch Leute Vorträge gehalten haben, die vom Fach waren, z.B. eine Sexualtherapeutin und eine Professorin. Und auch wenn die anderen keine „Fachleute“ waren, wurden die Vorträge alle von Leuten gehalten, die wirklich selbst eine reiche Erfahrung mit polyamoren Beziehungen hatten und wirklich Sinnvolles beitragen konnten, und nicht nur ihre eigene Begeisterung zum neu entdeckten Thema unter die Leute bringen wollten, wie ich es woanders schon erlebt habe.
Die anschließenden Diskussionsrunden gaben auch gleich Gelegenheit, sich zu dem Gehörten mit den anderen auszutauschen. Das hat fast noch mehr Spaß in den kleineren Gruppen gemacht, die sich später zu den Mahlzeiten zusammen fanden. Dazu waren die Essenspausen allerdings oft einfach zu kurz.
Für das nächste Mal würde ich mir weniger Workshops und mehr ungezwungene Zeit zum Austausch mit den anderen Teilnehmern nach jedem Workshop wünschen. Das auf den Vorträgen Gehörte war ohnehin so viel, dass ich einiges davon sehr schnell wieder vergessen habe. Leider. Es gab vier Workshops pro Tag, ich würde zwei bis drei für völlig ausreichend halten. Auch wenn das bedeutet, dass einige interessante Vorträge dann einfach nicht gehalten werden können.
Die Unterkunft war chaotisch, was allerdings daran lag, dass das Haus sich noch mitten im Umbau befand. Es gab keine Türen am Bad, nur einen Vorhang. Das Treppenhaus war eine Baustelle und genau genommen alle anderen Räume auch. Umso erstaunlicher war, dass ich mich dort sehr wohlgefühlt habe, alle waren rücksichtsvoll, Besetztschilder wurden immer berücksichtigt, und es war für mich kein Problem, im Haus ständig zwischen Hausschuhen und Straßenschuhen zu wechseln, je nach Verarbeitungszustand des Bodens. Aber das spielt für das nächste Treffen sowieso keine Rolle, bis dahin werden die Bauarbeiten ja ganz sicher  abgeschlossen sein.
Die Verpflegung war einfach unglaublich perfekt. Kaffee, viele Sorten Tee, Saft, Wasser, Limonade… bei der Anmeldung konnte man sogar angeben, welchen Sorte Joghurt man zum Frühstück haben möchte, welches Eis man gern schlecken möchte, wenn es heiß sein sollte und welche Brötchen oder welches Brot man gern vorfinden möchte. Selbstverständlich wurden auch grundlegende Dinge wie „vegetarisch“ und „vegan“ sowie Unverträglichkeiten von Lebensmitteln berücksichtigt! Und von allem war reichlich da. Ein Schlaraffenland.
Am nächsten Teach-In werde ich wieder teilnehmen, es war wirklich ein bereicherndes Wochenende mit interessanten Gesprächen und inspirierenden Menschen.
Christine – chris.guba@yahoo.de

„Es war ein wertvolles, super organisiertes, erkenntnisreiches, verbindendes Wochenende auf dem Ewaldshof für mich. Cloudy hat sowohl die Referent*innen und die Themen, als auch die Teilnehmer*innen gut zusammenpassend ausgesucht.
Ich fand die Möglichkeit, mich im Vorfeld auf die Inhalte der einzelnen Workshops durch Texte vorzubereiten, die dazu verschickt wurden, sehr gut. Ich mag so intensives Arbeiten. Die Workshopthemen waren für mich alle interessant und relevant. Ich habe einige wertvolle Erkenntnisse mitgenommen. Es war toll, dass die Referierenden aus unseren eigenen Reihen kamen, so war ein Austausch auf Augenhöhe möglich. Schön, dass auch immer wieder Raum für persönliche Erfahrungen und Fragen war.
Der Gitarrenabend am Samstag mit Kuschelmöglichkeit war sehr schön, entspannend, verbindend.
Der Ewaldshof hat mich beeindruckt. Schön, was die Bewohner*innen in den Tagen vorher geleistet haben, um die „Baustelle“ für uns wohnlicher zu machen. Toll, wie detailliert Cloudy die Essgewohnheiten der Teilnehmer*innen vorher abgefragt hat, damit alle möglichst das vorfinden, was sie mögen – und so war es dann auch!“
Katja – avalony@gmx.de

Wie stelle ich eine Frage, die hier nicht beantwortet wurde?

Bitte eine Email an CloudyFrankfurt@gmail.com schreiben!

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